Obstsortengarten
als Genpool für die Zukunft
Die Streuobstwiesen sind bedroht. Wir verzeichnen einen
großen Flächenverlust und verfügen nur noch
über 20 Prozent der in den 50er Jahren vorhandenen
Streuobst-Anbauflächen. Die Gesellschaft wandelt sich und so
manche Obstsorte von Opas Obstwiesle hat ihren Namen
„verloren“. Da geht Wissen verloren –
auch im Hinblick auf die Sortenvielfalt. So gesehen ist der
Obstsortengarten auch ein Wissensspeicher und genau richtig, um den
Genpool der Obstwiesen zu sichern. Und Lebensraumpflege
ist es auch, denn Streuobstwiesen bieten Heimat für bis zu
5000 Tier- und Pflanzenarten.
Deshalb hat sich der NABU Markgröningen entschlossen, zu
seinem 100 jährigen Jubiläum das Projekt
„Obstsortengarten Markgröningen“ zu
starten. In Absprache mit der Stadtverwaltung wurde die
städtische Obstbaumwiese am Ruxart ausgewählt, sie im
Laufe der Jahre in einen solchen zu verwandeln. Zusammen werden die
alten Obstsorten ausgewählt, die Bäume vom NABU
gestiftet und von der Naturschutzjugend mit betreut, gekennzeichnet und
dauerhaft registriert.
Gestartet wurde mit der Pflanzung der ersten 3
Bäume. Folgende Apfelsorten wurden gepflanzt:
Haben Sie
Vorschläge? Wir nehmen sie gerne auf. Tel.: 07145 4714
(Wolfgang Borowski) oder per E-Mail unter
nabu.markgroeningen@web.de
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