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Ortsgruppe Markgröningen
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Trockenmauern - Feuchtbiotope - Trockenheiden - Jugendarbeit - Streuobstwiesen - Nistkästen
  Trockenmauer

Restaurierung von Trockenmauern
Trockenmauern bieten eine Fülle von Kleinstlebensräumen. Die heute schon überall gefährdeten Hummeln finden Unterschlupf für den Nestbau. Die Zaumeidechse legt hier ihre Eier ab. In Ritzen halten sich seltene Schnecken, Käfer und Tausendfüßler verborgen und Polsterpflanzen fassen darin Fuß. Deswegen sollten wir keine Gelegenheit auslassen, Trockenmauern wiederherzustellen.

 

 
Teich
Bau und Pflege von Feuchtbiotopen als Artenschutz
Seit Jahren beobachten aktive Mitglieder das Vorkommen zahlreicher Amphibien in unserer Markung und ebenso den Rückgang von Tümpeln und Feuchtgebieten als Lebensgrundlage. 1998 beschloss der Verein auf eigene Initiative Feuchtbiotope zu erstellen, um den Bestand von
Berg- und Teichmolchen, Feuersalamandern, Grasfröschen, Erdkröten und Unken zu erhalten. So wurden bis jetzt zwei größere Biotope an der Glems angelegt und verschiedene kleine saniert.
 

  Küchenschelle

Pflege von Trockenheiden
In den 70er Jahren treffen sich das Bemühen der Gruppe, durch schafbeweidung entstandene Heiden unter Schutz zu stellen, mit den Aktivitäten des Landkreises und dem Willen der Stadt Markgröningen. Gemeinsame Aktionen und beständige Pflege haben heute weit über die Markung hinaus bekannte Biotope wieder entstehen lassen, deren Pflanzenbewuchs einmalig und schützenswert ist: Zum Beispiel 21 Orchideenarten, Küchenschellen und andere geschütze Pflanzen.

 

  Jugendgruppe

Kinder- und Jugendarbeit
Seit kurzem gibt es Dank dem Engagement unseres Mitgliedes Helmut Schäfer wieder eine Kinder- und Jugendgruppe in Markgröningen. Wir bieten speziell für Kinder im Grundschulalter Wanderungen an, um Pflanzen und Tiere an Wegesrand, Bach oder Teich kennen zu lernen. Aber auch gemeinsames Nistkastenreinigen oder der Bau von kleinen Tümpeln und Teichen im Garten stehen auf dem Programm.
Aktuelle Aktionen und Termine finden Sie unter Termine.

 

 
Blühende Bäume
Streuobstwiesen
Wer hat nicht schon einmal bei einem Spaziergang den einen oder anderen Apfel von einem knorrigen Obstbaum gepflückt? Oder sich auf einer blühenden Wiese im Schatten eines Kirschbaumes ausgeruht? Blühende Bäume und singende Vögel, bunte Wiesen und saftiges Obst – Streuobstwiesen sind der Inbegriff schöner Kulturlandschaften. In Baden-Württemberg prägen sie vielerorts nach wie vor das Landschaftsbild. Die Gemarkung Markgröningen verfügt noch über eine stattliche Anzahl vom Streuobstwiesen, die es zu Erhalten und Pflegen gilt.
 

 
Nistkastenputzen
Nistkastenpflege
Vögel benötigen mehr als viele andere Tiergruppen große Lebensräume, Zugvögel mitunter mehrere Kontinente oder die Weiten der Ozeane, um für alle Lebensphasen die geeigneten Überlebensbedingungen vorzufinden. Es mag daher paradox erscheinen, dass das regionale Vorkommen einiger allgemein bekannter Vogelarten vom Vorhandensein faustgroßer Nisthöhlen in alten Bäumen abhängig ist.

Warum Nisthilfen?
  • Nistkästen sind in der altholzarmen Landschaft für höhlenbrütende Vögel ein wichtiger Ersatz für Baumhöhlen.
  • Vögel sind vor allem zur Zeit der Jugenaufzucht fleißige Dezimierer häufig auftretender Insekten.
  • Vögel im Garten und im Siedlungsraum haben aber auch eine Erlebnisfunktion für den Menschen und Symbolcharakter als Glücksbringer (Schwalben, Storch).
  • Möglichkeiten der Naturbeobachtung fördern das Umweltbewusstsein der Kinder.
 



Was ist Streuobst?
Link - Streuobstinfos
  Äpfel
Streuobstbau = Hochstammobstbau ohne Einsatz synthetischer Behandlungsmittel (laut Brockhaus)

 

 

 

 

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