Veranstaltungen 2018

Schön, dass Sie hier sind.  Hier ein Rückblick über die Veranstaltungen aus dem Jahr 2018.



16.12. Mini-Schaaf Projekt

 

 

 

 

Wer mag das sein?

Das vom NABU Markgröningen unterstützte Minischaf-Projekt lädt ein:

 

SENSATION

Menschenfreundliche Nebelwesen in der Gemarkung aufgetaucht!

 

Drei gutherzige Feen machen sich am Sonntag, 16.Dezember 2018 auf nach Unterriexingen, um dort die „Wollzwerge“ zu besuchen. Im Zeitraum von „Samhain“ oder „Allerheiligen“ bis inklusive der „Rauen Nächte“ oder „Heiligen Drei Könige“ können wir die dunkle Jahreszeit erleben. Und jedes Jahr aufs Neue erfahren, was es für unsere Seelen bedeutet, vom Außen des Frühlings und Sommers wieder ins Innere der Herbstzeit und des Winters zu gelangen. Mit der damit verbundenen Besinnung und Einkehr. Wir kommen sozusagen wieder mehr in Kontakt mit uns selbst. Von diesem endlosen Naturrhythmus des Werdens-Erblühens-Reifens-Absterbens-Todes-Neubeginns haben unsere Vorfahren früherer Kulturen sich zu Märchen, Mythen, Ritualen und Liedern anregen lassen. 

Hier lassen unsere drei fabelhaften Andersweibsen in URI das Alte wieder spürbar werden: Die Märchenwanderin, die Haselfrau und Rachengoldi stimmen uns nochmal in ganz anderer Art und Weise auf die Adventszeit ein. Zum Schluss unserer kleinen, bewegten Inspiration treffen wir die „Wollzwerge“ und feiern das schöne gemeinsame Naturerlebnis mit Glühwein und Kinderpunsch am Feuer. 

Kommet alle herbei und staunet ( Mindestalter: Schulkind )

Wann: Sonntag, 16.Dezember 2018, 15:00 Uhr, Dauer: ca.2h

Wo: Unterriexingen, 300m nach der Frauenkirche, vor dem Muckenschupf am „Weißen Kreuz“ 

Parkplätze: an der Frauenkirche

Kosten: Freiwillige Spende

Voranmeldung erwünscht: 07045 / 2030714

 

 

 

 

 

Da staunt Lambert, Häuptling der Wollzwerge!


27.10. Nabu fördert junge Kunst

 In Windeseile und mit stark inspiriertem Tatendrang wurde von unseren jugendlichen Naturschützern und Künstlern eine Ausstellung unter freiem Himmel organisiert (27.10.). 

In überraschender Weise verbanden die NAJU´s Freude an der Natur mit künstlerischer Aktion. Ein Amselnest mit vier gesprenkelten Eiern wurde kurzer Hand zur „Vogelkunst“ erklärt, gleiches geschah mit einem papiernem Wespengebäude: „Insektenkunst“. Diese „Werke“ waren in direkter Nachbarschaft mit einer witzigen Figurengruppe aus Naturmaterial zu bewundern. 

Unweit davon tat die Märchenerzählerin in ihrer mittelalterlichen Tracht ihr Bestes, um das zahlreiche, große und kleine Publikum in ihren Bann zu ziehen. 

Eine selbstgebaute Höhle (Gemeinschaftsprojekt) lud die Besucher zu kuscheligem Verweilen ein. 

Unser Jung-Trapper klärte mittels Lebendfalle das Publikum über die Fisch-Fauna der Glems auf. 

Ein vielgestaltiger Barfußpfad rangiert auf Augenhöhe mit einem feinen, selbstgemalten Bild namens „Sonnenuntergang“.

Die Abenteuer einer Markgröninger Familie mit ihrem Igel-Schützling hingen in Form von Fotos in einem großen Busch und wurden den interessierten Zuschauern in freier Rede dargeboten.

In den naturnahen Strukturen des Glemstales fanden die diffizilen Tonarbeiten der Kinder geeignete Plätze, um ihre Wirkung voll zu entfalten.

 

Alles in Allem- ne tolle Sache… viele Besucher… nächstes Jahr wieder!

 

Herzlichen Dank an alle jungen Künstler und Künstlerinnen, die dabei waren.

 

Euer NABU Markgröningen

 


Größer, schneller, mehr…

Exkursion zum landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart

Unsere Wollzwerge-Gruppe war mal wieder auf Tour. Am letzten Wochenende ging es zum 200. Geburtstag der landwirtschaftlichen Leistungsschau nach Cannstatt. Ein Gewühl der Extraklasse: Menschen, Tiere und Maschinen. Was hat uns hierhergetrieben, wo wir doch eigentlich extensive Schafbeweidung in der Gemarkung Markgröningens betreiben? Vielleicht Neugier, Wissensdurst, Freude…

Wir begegneten zum Beispiel der Vorsitzenden der Schafzüchterverbandes Baden-Württembergs, Frau Wohlfahrt, die vor unseren Wölfen warnte. Neben den vielen ausgestellten Schafsrassen, gab es eine Woll-Modenschau und eine Schafschur-Vorführung zu bewundern. Vor Allem waren wir entzückt, weibliche Oussantschafe anzutreffen- unsere acht Böckchen hätten ihre helle Freude gehabt. 

Natürlich gäbe es noch viel zu berichten über die Facetten der heutigen Hightech-Landwirtschaft, den dargebotenen Pferde- und Kutschenvorführungen und einem Haufen Nutztieren. Jedoch wollen wir hier abschließend noch der Königin Katharina von Württemberg danken, die all das vor 200 Jahren losgetreten hat.

Und dann gings zum Wasen…..

Herzliche Grüße von den Wollzwergen


14.09. Vortrag über Luchse: "Finderlohn"   

Foto: Christoph Bosch
Foto: Christoph Bosch

Er ist wieder da….Wer hat in letzter Zeit ihn oder Spuren von ihm entdeckt? Hinweise über seinen Verbleib in der näheren Umgebung bitte an NABU Markgröningen. ( Kleine Geschenke liegen bereit als Dankeschön für nützliche Informationen! )

Attraktive, grau-ocker bis rötlich-braune, leicht dunkel getupfte Großkatze mit hübschen, schwarzhaarig verzierten Pinselohren und zur Spitze hin schwarzem Stummelschwanz. Name: Luchs ( felis lynx ).

Endlich kann seine räuberische Majestät wieder die ihm angestammte Rolle in unserem Ökosystem einnehmen. Denn auf leisen Sohlen pirscht neuerdings der wunderschöne Beutegreifer durch Baden-Württemberg. Bei uns schon lange als ausgestorben betrauert, schlich er vor einigen Jahren über die Schweizer Grenze in den Südschwarzwald, um von dort seine Fährte ins Donautal hinein zu hinterlassen. Nicht lange darauf wurde er auf der Schwäbischen Alb beobachtet. Im Bayrischen Wald hingegen erfreuen sich die naturbegeisterten Gesinnungsfreunde schon seit längerem des eleganten Katzenwesens. Dort wurden nämlich bereits vor vielen Jahren Auswilderungsaktionen vorgenommen, wie auch jüngst im Pfälzerwald. Hier werden die Luchswanderungen mit aufwändigen Monitoring-Maßnahmen akribisch verfolgt und aufgezeichnet.

Teure Schönheit, wir sind glücklich, dass du wieder bei uns bist. Lass dir die einfache Waldkost schmecken: alte, kranke und schwache Rehe, Frischlinge, Kadaver, Nutrias, Kaninchen, Schermäuse und was sonst noch alles auf deiner Speisekarte geschrieben steht… Guten Appetit!

Übrigens: Die Revierfläche eines einzigen männlichen Luchses misst 100 bis 300 qkm. Die Gefahr, dass die herrlichen und scheuen Tiere uns durch extreme Vermehrung zu sehr auf die Pelle rücken, ist also als verschwindend gering. Schließlich waren wir Menschen es, die den Luchs ausgerottet haben, sodass er uns heute einschätzen kann und gebührenden Abstand hält.  Mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Luchsforschung wartet Frau Mara Sandrini auf, die extra die weite Reise von Freiburg auf sich nimmt, um unsere Wissenslücken zu schließen. Betreff: Familienleben, Wanderungen, Fortpflanzung, Revierverhalten, Populationsentwicklung in unserem Bundesland, wie auch in anderen Regionen und vieler weiterer Aspekte aus dem Leben der größten Katze Europas.

Dieser bunt-schillernde Luchs-Abend bildet mit großer Informationstiefe, beeindruckenden Bildern und unterhaltsamen Filmsequenzen den Höhepunkt unserer diesjährigen Vortragsreihe. Die Referentin Sandrini, welche durch ihren großen Erfahrungshorizont Praxis und Theorie vereint, versteht es auch Kinder und Jugendliche zu begeistern. -Von Erwachsenen mal ganz zu schweigen. 

Wir heißen euch alle herzlich willkommen und wünschen euch viel Freude bei unserer Luchsveranstaltung „Finderlohn!“. Der Luchs war maustot, nun lebe der Luchs.

 

Diese Veranstaltung ist wie immer kostenneutral.

 

Wann: Freitag, 14.September 2018, 19:00 Uhr

Wo: Markgröningen, katholischer Gemeindesaal „Heilig Geist“, Betzgasse 1


Juli 2018 Realschulprojekt „Die geflügelte Natur“

Der NABU Markgröningen hat in der Woche vor den Schulferien das Projekt „Die geflügelte Natur“ an der Realschule unterstützt. Da viele Vogel-, Fledermaus-, Wildbienen- und Fischarten auf der „Roten Liste“ der bedrohten Arten in Deutschland stehen und ihre bevorzugten Lebensräume zunehmend zerstört sind bzw. werden, versuchen die Schüler hier etwas zu helfen.

Zunächst bauten die Schüler mit großem Eifer unter praktischer Anleitung des NABU Nisthilfen (Nistkästen für Höhlenbrüter, Fledermauskästen und Wildbienenhotels) auf. In einem Lehrgang in nahegelegene Lebensräume (Benzberg, Friedhof und städtischen Streuobstwiesen) wurde die Bedeutung dieser Biotope erklärt und die Nisthilfen wurden dabei direkt unter fachlicher Anleitung aufgehängt.

Der Friedhof ist nicht nur ein besonderer Ort der Ruhe für die Menschen, sondern auch ein Lebensraum für viele Vögel, Fledermäuse und Insekten. So ist auf dem Bild das Aufhängen eines Nistkastens auf dem Friedhof zu sehen.  

 

 

Der NABU bedankt sich bei allen Beteiligten für das Gelingen dieses Schulprojekts – insbesondere bei den Schülern und Lehrern.


21.06. Vortrag das Rebhuhn

Foto Volker Sass,  NABU
Foto Volker Sass, NABU

Wanted!

 Lebend, gar nicht tot und frei, dennoch in großen „Ketten“, 

das Rebhuhn gehört zu uns, wie auch ein abwechslungsreicher Lebensraum. Beide sind wir froh, Rebhuhn und Mensch, über eine vielseitige, naturnahe Kulturlandschaft. Nur mit dem Unterschied, dass wir im Gegensatz zu unserem einzigen, einheimischen Fasanenvogel nicht dabei sind,

 

Foto Volker Sass,  NABU

 

auszusterben. Sondern uns Ersatz suchen können, virtuell, mittels Drogen, im Konsum, sowie in Sport und Spiel…

Es ist ein Politikum der echten, nicht digitalen Wirklichkeit, das Rebhuhn vor dem sicheren Exitus zu bewahren. Dafür müssen alle Beteiligten jetzt an einem Strang ziehen. Kinder, Erwachsene, Politiker, Jäger, Hundehalter, Landwirte, Industrielle und Grundstücksbesitzer. 

Wollen wir weiterhin im Bewusstsein leben, dass es da draußen einen Wildvogel gibt, der anzeigt, dass die (Um-)Welt in Ordnung ist, oder pfeifen wir drauf, um uns flachen Wirklichkeiten zuzuwenden, vielleicht in Form einer Rebhuhn-Spiel-App auf dem Smartphone?

 

Wie ernst es steht um diesen schönen, scheuen, aber unserer Landwirtschaft angepassten Vogel, was wir tun können, um ihm wieder eine echte Chance zu geben. Welche Kämpfe zurzeit stattfinden, um Perdix perdix als die einzige Fasanenart unserer Landschaft zu erhalten. Was die Jäger („Allianz für Niederwild“), die Bauern (breite Blühstreifen und Pflege von Ackerrainen) und wir Laien (Naturschutzverbände) auf die Beine stellen. Und welche Zukunft uns mit oder ohne Rebhuhn blüht, erfahren Sie direkt aus dem Munde vom Rebhuhn-Ritter Michael J. Eick aus Fellbach: NABU-Naturschutzreferent und Pressesprecher im Vorstand, sowie Robin Hood jener wunderbaren Bodenbrüter mit dem unschuldigen, rotbraunen Blick.

Profitieren Sie vom profunden Wissen des Herrn Eick, lassen Sie sich mitreißen von der Liebe zu diesem besonderen, ganzjährig geschützten Mitglied der Niederwild-Fauna. Schöpfen Sie mit uns Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist, steigen Sie ein in die Diskussion… 

Wann: Donnerstag, 21.Juni 2018, 19:00 Uhr

Wo: Markgröningen, katholischer Gemeindesaal „Heilig Geist“, Betzgasse 1

 

Diese Veranstaltung ist wie immer kostenneutral. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen!

Last, but not least, viel Freude bei der emotional aufgeladenen Vortrags-Veranstaltung wünscht Ihnen und euch der NABU Markgröningen.

 


07.-18.05. Ausstellung "Irrweg Pestizide"

13 Rollups zum Thema „Irrweg Pestizide“ zeigt die informative Wanderausstellung des NABU.

 

 

Wann: Bis 18.05.2018 zu den Öffnungszeiten der Volksbank 

      Am Dienstag, 15.05. von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr,

      am Donnerstag, 17.05. von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr und

      am Freitag, 18.05. von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr besteht jeweils die Möglichkeit zur Diskussion.

Wo: In der Schalterhalle der Volksbank Markgröningen


10.05. NABU-Jugend On Tour

Foto: Frank Derer, Nabu
Foto: Frank Derer, Nabu

An „Christi Himmelfahrt“, 10.Mai 2018 kommen wir in den Genuss einer Spezialführung durch die Vogel-warte Radolfzell des Max-Planck-Institutes für Ornithologie. Im Anschluss daran werden wir den Boden-see unsicher machen!

Beginnen wir mit dem ersten Programm-Punkt unserer Exkursion: Dr. Wolfgang Fiedler, langjähriger Chef der Vogelwarte, wird uns zu Liebe auf seine Vatertags-Freuden verzichten und die Markgröninger NAJUs in die ornithologische Forschung einweihen. Er ist heute auf seinen Kerngebieten des Vogelzuges und der Anpassungsleistungen der Vögel an denselben tätig. Im Fokus seiner Untersuchungen stehen die Auswirkungen der Wanderaktivitäten auf unsere Umwelt: zum Beispiel Verbreitung von Sa-men und Krankheiten. In Atem wird der Wissenschaftler auch durch das Phänomen gehalten, dass Vögel gewisse Zugstrategien entwickeln, um bessere Chancen zu haben, die Strapazen ihrer ausgedehnten Flüge überstehen zu können, mit Veränderungen ihrer Zugrouten oder sogar ihres Gefieders…

Hier noch ein paar klärende Stichworte zur Funktion der Vogelwarte: Beringung, Besenderung, Populationsentwicklung, Monitoring, genetische Untersuchungen, Verhaltensforschung von Vögeln- und wir dürfen Herrn Fiedler über die Schulter gucken!

Nebeneffekt: Ein Einblick für Kinder und Jugendliche in die praktische Arbeit eines Wissenschaftlers als mögliche Zukunfts-Perspektive- muss ja nicht jeder Informatiker werden.

Nach dieser Führung gehen wir vielleicht noch ins Medienhaus, an den Strand, beobachten die Tierwelt in der Region, nach Lust und Laune.

 

Habt ihr Feuer gefangen, dann meldet euch bitte telefonisch bei Shirley Tümpel ( 07045 / 2030714 ).

 

Wann: 10.Mai 2018, um 8:30 Uhr

Fahrt: Auto-Fahrgemeinschaften

Treffpunkt: Markgröningen, Festwiese-Parkplatz

Ausrüstung: Badezeug, evtl. Fernglas 

Eltern: dürfen selbstverständlich auch mitkommen

Anmeldung: erforderlich (s.o.)

 

Viel Spaß wünscht euch der NABU Markgröningen


05.05. Vogelkundliche und botanische Abendwanderung im Leudelsbachtal mit Ausklang

Die Wanderung fand bei schönstem Frühlingswetter unter der Führung von Ernst Seitz und  Ronald Meinert statt.

Einige unserer Entdeckungen:

 

OrchideenSpinnenragwurz, Helmknabenkraut, Großes Zweiblatt, Bocksriemenzunge, Bleiches Waldvögelein

Vielblütige Weißwurz
Vielblütige Weißwurz
Weiße Schwalbenwurz
Weiße Schwalbenwurz

12. 04.: NABU Monatsrunde mit Vortrag über den Uhu von Prof. Dr. Claus König

Infos zu: König der Nacht vom Neckartal

Film von Claus & Ingrid König

 

Der Uhu (Bubo bubo) ist die größte Eulen Art Europas. Man kann ihn deshalb mit Recht als „König der Nacht“ bezeichnen. 

Um die Mitte des 20. Jahrhunderts konnte der Uhu in weiten Teilen Deutschlands als ausgerottet gelten. Durch intensive Schutzmaßnahmen von Restpopulationen und ausgewilderten Uhus aus Nachzuchten konnte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederbesiedelung kleiner Gebiete in unserem Land erreicht werden. 

Inzwischen haben die Uhus viele Regionen unseres Landes wieder besiedelt und sind in den letzten Jahren auch im Neckartal heimisch geworden. Dort haben sie vor allem die Muschelkalkfelsen an Steilufern des Neckars besiedelt. Die Ludwigsburger Ornithologen Prof. Dr. Claus König und seine Frau Ingrid, welche schon an den Wiedereinbürgerungsversuchen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beteiligt waren, beschlossen deshalb, eine Filmdokumentation über den Uhu im Neckartal bei Ludwigsburg zu erstellen. In dieser befassen sie sich vor allem mit einem Brutvorkommen auf der Ludwigsburger Gemarkung. Dieses haben die Autoren von dessen erster Ansiedelung im Herbst 2014 bis in den Spätsommer 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie dokumentiert. 

Der Film befasst sich in erster Linie mit Ökologie und Verhalten des Uhus in den von Weinbergen umgebenen Neckarfelsen während drei erfolgreicher Brutperioden. Er bietet vor allem Einblicke in das heimliche Leben des „Königs der Nacht“. Dabei zeigt er auch  einmalige Aufnahmen aus dem Fortpflanzungsverhalten sowie  von der Aufzucht der Jungen. Besonders bemerkenswert ist, dass bei der Brut von 2015 das Männchen durch einen Unfall im Weinberg ums Leben kam und das Weibchen dennoch in der Lage war, die drei Junguhus erfolgreich aufzuziehen. Nachdem sich der weibliche Uhu neu verpaart hatte, wurden 2016 drei und 2017 vier Junge groß. So hoffen wir, dass uns der eindrucksvolle „König der Nacht“ im Neckartal erhalten bleibt und die dumpfen „ búoh“- Rufe des Uhu Männchens dort weiterhin durch die Herbst- und Vorfrühlingsnächte schallen! 

  

Wann: 12.04.18 19:30 Uhr

Wo: Markgröningen, katholischer Gemeindesaal "Heilig Geist", Betzgasse 1

Kosten: Keine


31.03. Botanische und vogelkundliche Wanderung im Siegental

Ein Rückblick von Johannes Meiwes 

 

Bei Sonnenschein – wenn auch bei frischen Temperaturen – ging es vom Aichholzhof zum Siegental. Bedingt durch die kühlen Tage zuvor waren die Blüten der Küchenschellen und Buschwindröschen noch im Anfangsstadium ihrer Blüte.

Wenn Sie diese Frühlingsboten in voller Pracht erleben wollen, dann schlägt Ihnen der NABU an diesem Wochenende einen Spaziergang ins Siegental zu den Küchenschellen oder zu den Buschwindröschen im Rotenacker Wald oder im Muckenschupf vor.

Auch in der Vogelwelt wurde der beginnende Frühling angezeigt. So konnten trillernde Feldlerchen hautnah erlebt werden. Ebenso konnten Kiebitz, Schwarzmilan, Starenschwärme, Bluthänfling, Hohl- und Ringeltauben oder auch Fasan beobachtet werden – um nur einige der gesehenen Vogelarten aufzuzählen.     


18.03. Botanische und vogelkundliche Morgenwanderung im Leudelsbachtal

Bericht von Helmut Schäfer

 

Heute Morgen war es ganz schön kalt. Bei – 1° C begann unsere Morgenwanderung durchs Leudelsbachtal. Ronald Meinert führte unsere kleine Gruppe. Durchs (noch) unberührte Leudelsbachtal gingen wir bis zum Hammelrain, von dort hinauf zum Rotenacker und zum Enz Blick. Der Rückweg führte uns bis zum Kunstweinberg und von  dort quer durch den Wald auf die Tammer Seite. Über die Peterweinberge und die Brennerin gingen wir wieder hinunter zum Parkplatz. – Und es

hat sich gelohnt. - Durch die 5 cm starke Schneedecke mussten sich die Vögel anstrengen, ihr Futter zu finden. Es war ganz schön Betrieb im Tal. Manche Vögel beobachteten wir bei der Morgentoilette im Leudelsbach, andere suchten nach etwas Essbarem, wieder andere befanden sich auf dem „Fluchtflug“ nach Westen ins etwas wärmere Rheintal.

Auch für Ronald Meinert hat sich die Wanderung gelohnt. Wir sahen zum Beispiel die seltene Waldschnepfe und den Wanderfalken, hörten und sahen den Schwarzspecht und fast die ganze Familie der Spechte, einige Schwarzmilane

und einen Wacholderdrosselschwarm auf dem Flug nach Westen, vier Gebirgsstelzen mit ihrem gelben Bauchgefieder, Wiesenpieper, Zaunkönig, Wintergoldhähnchen, die ganze Drosselfamilie, einige Meisen Spezies, viele Rotkehlchen, zwei Waldbaumläufer, Kleiber, Finken und Stare, einen Erlenzeisig und, und, und. – Botanisch war leider nichts geboten. Dazu war die Schneedecke zu mächtig.


08.03. Audienz beim Ökoprinz

Schon mal gehört? Prinz Felix zu Löwestein?!

 "N´echtes Käpsele ischer!" Der adelige Landwirt und Agrarwissenschaftler setzt sich fortwährend mit dem Problem der Welternährung bei unserer exponentiell wachsenden Population auseinander. Und zwar unter dem Gesichtspunkt ökologischer Landwirtschaft und Lebensweise. Hier sieht er sowohl die Lösung gegen den Hunger, als auch unsere Umweltprobleme. Dafür bereist er die ganze Welt und erforscht in den jeweiligen Regionen die landwirtschaftliche Praxis, sowie die Umsetzbarkeit von Alternativen. Ein Kosmopolit, dessen Herz auf dem richtigen Fleck schlägt und der nicht müde wird, sein profundes Wissen weiterzugeben. Seine zahlreichen Bücher, Fernseh- und Internetauftritte sprechen für sich. Hier geht's zur Sache! Zur Sache der Welternährung und Rettung des Lebens auf der Erde.  In Harmonie mit der Schöpfung, sowie in Frieden miteinander zu leben, das wäre doch ein schönes Ziel. Dafür kämpft der Ökoprinz. 

Bei dieser NABU-Vortragsveranstaltung wird es hoch hergehen. Eingangs werden wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Markgröningens Grußworte sprechen. 

 

Endlich, nach zweieinhalb vergeblichen Jahren auf seinen Spuren gelang es dem NABU-Markgröningen, ihn, diesen weltreisenden Multiplikator mit dem übervollen Terminkalender als Referenten vor Ort zu gewinnen. Alle Menschen ab 15 Jahre, die sich für die diversen Aspekte einer ökologischen Lebensweise und Landwirtschaft interessieren, sind herzlich eingeladen zur "Audienz beim Ökoprinz." 

Er und wir würden uns über eine rege Beteiligung an der abschließenden Diskussion freuen. Diese Veranstaltung ist wie immer kostenneutral.

 

Wann: Donnerstag, 8.März 2018, 19:00 Uhr

Wo: Markgröningen, katholischer Gemeindesaal "Heilig Geist", Betzgasse 1

Viel Spaß wünscht Ihnen und euch der NABU-Markgröningen.


20.01. Winterschnitt für die Streuobstwiese

 

Der NABU Markgröningen bietet interessierten Mitgliedern und Gästen einen Obstbaum- Schnittkurs an. Die Schwerpunkte liegen auf dem „Erziehungsschnitt“ für Jungbäume und dem „winterlichen Pflegeschnitt“ für ältere Bäume. Neben Apfelbäumen stehen auch Birnen- und Kirschbäume zur Verfügung. Der Fachwart Roland Uhl aus Möglingen zeigt den richtigen „Winterschnitt“. Sie können gerne Ihr eigenes Werkzeug mitbringen und nach dem offiziellen Teil das Erlernte selbst ausprobieren, das heißt, selbst Hand anlegen. Der Fachwart wird Sie bei Bedarf beraten. Für eine kleine Verpflegung ist gesorgt.

 

Wir treffen uns am Samstag, den 20. Januar 2018 um 13:30 Uhr bei den städtischen Streuobstwiesen auf dem Ruxart. - Zur Orientierung: Biegen Sie auf der Straße nach Unterriexingen - in der Senke der 70er-Zone – nach links in den Feldweg ein (Achtung! Bitte auch auf den nachfolgenden Verkehr achten!). Dort befinden sich die Streuobstwiesen gleich rechts am Weg. – Der Kurs ist kostenlos. Dauer ca. zweieinhalb bis drei Stunden.  Nach dem Kurs ist eine Vesper im Freien vorgesehen.

Sollte es dauerhaft regnen, dann fällt der Schnittkurs aus und wird in Bälde neu angesetzt. Den neuen Termin erfahren Sie wieder aus der Presse. 

 

Damit wir besser disponieren können erbitten wir Ihre Anmeldung unter der Tel.-Nr. 07145 – 7614 (Helmut Schäfer) oder per E-Mail unter hml.schaefer@t-online.de .

 

Wann: 20.01. 13:30 - ca.16:30 

Wo: Städtische Streuobstwiesen am Ruxart

Mitzubringen: Bei Bedarf eigenes Werkzeug

Kosten: Keine

Anmeldung: Tel.07145 – 7614 (Helmut Schäfer) oder per E-Mail unter hml.schaefer@t-online.de .