Auf Wiesen und Weiden, z.B. im Leudelsbachtal in Markgröningen, manchmal auch auf Getreidefeldern finden wir im Juni die zitronengelben Blüten des Zottigen Klappertopfes. Er liebt frische, nährstoffreiche und kalkhaltige Böden, außerdem Sonne und Wärme.
Die Pflanze gehört wie die andern Klappertöpfe zu den Sommerwurzgewächsen in der Ordnung der Lippenblütlerartigen.
Wie ist der Name entstanden? Besonders Kelch und Stängel sind zottig behaart, und wenn man die Samenkapseln schüttelt, dann klappern sie. Der wissenschaftliche Namensteil alectolophorus kommt aus dem Griechischen und bedeutet Hahnenkamm, mit dem wurde die Pflanze benannt, weil die Hochblätter mit ihrem gezackten Rand an einen Hahnenkamm erinnern.
Der Nektar des Klappertopfs ist überwiegend für langrüsselige Bienen, Hummeln und Falter wertvolle Nahrung. Er dient auch als Futterpflanze für die Raupen seltener Schmetterlinge wie den Ehrenpreis-Scheckenfalter oder den Enzian-Ameisenbläuling.
Die Pflanze enthält Aucubin und ist dadurch für Weidetiere potenziell giftig.